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Bahnhof Papestraße 1- Fernbahnhalle - Info |
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Lage
- Berlin-Schöneberg, Marlene-Dietrich-Straße (vorm. Naumannstr.)
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Beschreibung
- Der S-Bahnhof Papestraße war ein Umsteigebahnhof zwischen den
S-Bahnlinien S4 (Ringbahn) und S2 Nord-Südbahn ("Vorortbahn").
- Im Rahmen des neuen Berliner Eisenbahnkonzepts ("Pilzkonzept")
ist der neue Bahnhof Südkreuz (Papestr.) einer der drei
Fernbahnhöfe auf der Nord-Süd-Strecke. Hier halten alle Züge
von der Regionalbahn bis zum ICE. - Der benachbarten Bahnhöfe Potsdamer
Platz und Lichterfelde Ost sind nur Regionalbahnhöfe.
- Der gesamte Bahnhof ist komplett neu gebaut und als Fernbahnhof stark
vergrößert worden. Er ist der zweitgrößte Berliner
Fernbahnhof. Es gibt keine Reste der alten S-Bahnbauten mehr.
- Der S-Bahnsteig der Nord-Südbahn (S2) wurde um eine Bahnsteiglänge
nach Norden verlegt. Er liegt damit genau unter dem Brückenbauwerk
der Ringbahnhalle. - Der S-Bahnsteig ist in die Fernbahnhalle mit 3
Fernbahnsteigen integriert.
- Die Fernbahnhalle hatte als Decke eine massive Betonplatte, auf der
neben der Ringbahnhalle nördliche und südliche Parkhäuser
mit über 3500 Plätzen errichtet werden sollten. Zur Zeit (Mai
2006) wird nur das südliche Dach als einfache Parkpalette mit 200
Plätzen für P+R genutzt. Durch die massive Überdachung
ist die Fernbahnhalle überwiegend dunkel.
- Für die Zeit des Umbaus gab es massive Erschwernisse beim Umsteigen
zwischen den S-Bahnlinien. Die alte Verbindung zum Ringbahnsteig wurde
schrittweise abgerissen. Es gab überdachte, provisorische Verbindungsgänge
aus Holz, die ständig dem Baufortschritt angepaßt wurden,
sich also laufend veränderten.
- Ein Teil der Verbindung war ein provisorischer Fußgängersteg
(116m), der paralell zur Ringbahn lief. Eine massive Stahlkonstruktion
mit Dach, aber sehr steilen Treppen. - Dieser Fußgängersteg
war zugleich eine ideale Aussichtsplattform auf die riesige, unübersichtliche
Baustelle.
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Literatur
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