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Beschreibung
- Das Jahr 2005 ist das Einsteinjahr ("World Year of Physics").
In Berlin gibt es viele Veranstaltungen dazu. Auch die "Lange Nacht
der Wissenschaften 2005" ist vom Einsteinjahr geprägt.
- Im "Wunderjahr" 1905 ist Einstein 26 Jahre alt und
lebt als Patentexperte in der Schweiz. Er veröffentlicht in diesem
Jahr fünf wissenschaftliche Arbeiten zur Physik, die alle bahnbrechend
sind. Er behebt darin nicht nur Lücken im bisherigen Weltbild der
Physik, sondern eröffnet völlig neue Horizonte. Alle Arbeiten
sind rein theoretisch.
- Das "Weltbild" der Physik ist 1905 sehr unvollständig
geworden. Es gibt viele neue Erkenntnisse und Entdeckungen (z.B. Röntgenstrahlen
und Radioaktivität), die mit den bisherigen Theorien gar nicht
mehr zu erklären sind. Es gibt auch noch alte Lehrmeinungen wie
den "Lichtäther"...
- "Über einen die Erzeugung und Verwandlung des Lichtes betreffenden
heuristischen Gesichtspunkt, März 1905
Erstmals Erklärung des photoelektrischen Effektes. Einstein
zeigt, dass Licht neben der bekannten Wellennatur auch Teilcheneigenschaften
besitzt (Lichtquantenhypothese). Dies ist eine sehr grundlegende Erkenntnis.
Dafür bekam Einstein 1921 den Physik-Nobelpreis.
- "Eine neue Bestimmung der Moleküldimensionen", Mai
1905
Das ist Einsteins Doktorarbeit mit nur 21 Seiten! Er untersucht
darin, ob es Atome gibt und wie man ihre Größe bestimmen
kann.
- Über die von der molekularkinetischen Theorie der Wärme
geforderte Bewegung von in ruhenden Flüssigkeiten suspendierten
Teilchen, Mai 1905
Einstein findet als Erster die Erklärung, warum kleinste Teilchen
ungeordnete Bewegungen ausführen, wie man z.B. unter dem Mikroskop
sieht. Dieses Zittern wird verursacht vom Zusammenstoßen der Moleküle,
die sich nach der bereits existierende Wärmetheorie ständig,
heftig und zufällig bewegen (Brownsche Molekularbewegung).
- Zur Elektrodynamik bewegter Körper, Juni 1905
Diese Arbeit wird später als Spezielle Relativitätstheorie
bezeichnet. 1916 vollendet Einstein sie in der Allgemeinen Relativitätstheorie.
- "Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energiegehalt
abhängig?",
Sept. 1905
Ein Nachtragzur Speziellen Relativitätstheorie, in der Einstein
die
Masse-Energie-Äquivalenz mit der berühmten Gleichung
E=mc² ableitet. Darin ist c die Lichtgeschwindigkeit.
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