Einsteinjahr - Einstein in Berlin,  Info prev / zurück info
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Lebensdaten von Einstein

  • 1879-1896 geboren in Ulm, ab 1885 in München
  • 1896-1902 Studium in Zürich, 1901 Schweizer Staatsbürger
  • 1902-1914 vom Experten III. Klasse am Patentamt Bern zum Professor
  • 1914-1932 Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin
  • 1933-1955 Institute for Advanced Studies" in Princeton, USA
 

location

Beschreibung

  • Das Jahr 2005 ist das Einsteinjahr ("World Year of Physics"). In Berlin gibt es viele Veranstaltungen dazu. Auch die "Lange Nacht der Wissenschaften 2005" ist vom Einsteinjahr geprägt.
  • Im "Wunderjahr" 1905 ist Einstein 26 Jahre alt und lebt als Patentexperte in der Schweiz. Er veröffentlicht in diesem Jahr fünf wissenschaftliche Arbeiten zur Physik, die alle bahnbrechend sind. Er behebt darin nicht nur Lücken im bisherigen Weltbild der Physik, sondern eröffnet völlig neue Horizonte. Alle Arbeiten sind rein theoretisch.
  • Das "Weltbild" der Physik ist 1905 sehr unvollständig geworden. Es gibt viele neue Erkenntnisse und Entdeckungen (z.B. Röntgenstrahlen und Radioaktivität), die mit den bisherigen Theorien gar nicht mehr zu erklären sind. Es gibt auch noch alte Lehrmeinungen wie den "Lichtäther"...
  • "Über einen die Erzeugung und Verwandlung des Lichtes betreffenden heuristischen Gesichtspunkt“,  März 1905
    Erstmals Erklärung des photoelektrischen Effektes. Einstein zeigt, dass Licht neben der bekannten Wellennatur auch Teilcheneigenschaften besitzt (Lichtquantenhypothese). Dies ist eine sehr grundlegende Erkenntnis. Dafür bekam Einstein 1921 den Physik-Nobelpreis.
  • "Eine neue Bestimmung der Moleküldimensionen",  Mai 1905
    Das ist Einsteins Doktorarbeit mit nur 21 Seiten! Er untersucht darin, ob es Atome gibt und wie man ihre Größe bestimmen kann.
  • „Über die von der molekularkinetischen Theorie der Wärme geforderte Bewegung von in ruhenden Flüssigkeiten suspendierten Teilchen“,  Mai 1905
    Einstein findet als Erster die Erklärung, warum kleinste Teilchen ungeordnete Bewegungen ausführen, wie man z.B. unter dem Mikroskop sieht. Dieses Zittern wird verursacht vom Zusammenstoßen der Moleküle, die sich nach der bereits existierende Wärmetheorie ständig, heftig und zufällig bewegen (Brown’sche Molekularbewegung).
  • „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, Juni 1905
    Diese Arbeit wird später als Spezielle Relativitätstheorie bezeichnet. 1916 vollendet Einstein sie in der Allgemeinen Relativitätstheorie.
  • "Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energiegehalt abhängig?",
    Sept. 1905
    Ein Nachtragzur Speziellen Relativitätstheorie, in der Einstein die
    Masse-Energie-Äquivalenz
    mit der berühmten Gleichung E=mc² ableitet. Darin ist c die Lichtgeschwindigkeit.
   

Literatur

  • siehe in den jeweiligen Literaturlisten
 

references

   
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