lange Nacht der Wissenschaften an der TU
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"Spiel des Lebens" oder "Zellulärere Automaten"

Das "Spiel des Lebens" gehört zu der mathematischen Gruppe der "Zellulären Automaten".
Ein Zellulärer Automat ist eine mathematisches Modell, bei dem das Schicksal eines Elementes (genannt Zelle) nur von den ihn direkt umgebenden Zellen abhängt. Es spielt sich ab auf einem quadratischen Gitternetz (Rechenheft-Karos).

Auf einem solchen Gitternetz hat eine Zelle immer 8 Nachbarkaros, die mit anderen Zellen besetzt sein können. Das Spiel hat genau drei Regeln.
Das "Spiel des Lebens" wurde 1970 entwickelt vom englischen Mathematiker John Horton Conway (geb. 1937).

Die Regeln und deren Grundlagen sind sehr schön erkärt im
Mathe-Zaubergarten
und bei den Mathematischen Basteleien von Jürgen Köller.


Im Mathe-Zaubergarten gibt es eine spielbare Version: ca. 1 Seite nach unten gibt es den kleinen, grauen Button "Enjoy Life". Dieser öffnet ein Spielfeld, das in Java programmiert ist (Java-Applet). Ein Klick auf "Open" öffnet eine lange Liste mit "Patterns" (Mustern). Daraus bitte ein beliebiges Pattern wählen und 2 "OK-Buttons" klicken. Dann auf "Go" drücken und der Spaß geht los.
Diese Beispiele zeigen: das Spiel hängt neben den 3 Regeln vom Startmuster (Pattern) auf dem Spielfeld ab. Von diesen Patterns gibt es riesige Sammlungen. Jedes der Bildschirmfotos (Foto 21 bis 24) ist aus einen ganz bestimmten Ausgangsmuster hervorgegangen, das dann nach den Regeln bewegte Bilder erzeugt. Die Bildschirmfotos sind Momentaufnahmen.

Es gibt natürlich auch richtige Windows-Programme mit dem Spiel des Lebens. Die beste Version gibt es bei Mirek's Java Cellebration Download Area. Unter "MCell setup" kann man sich das komplette Programm herunter laden (auf Englisch). Ich suche noch nach einer deutschen Beschreibung oder Hilfe... Dieses Programm ist einfach Spitze!

Wer noch mehr Demos haben möchte, wird satt beim "Laboratorium für räumliche Prozesse" von Reinhard König. Das sind sehr viele Modelle und Anwendungen aus der Entwurfsforschung. Alles basiert auf Zellulären Automaten. - Einfach auf die Bilder klicken und dann "Öffnen".

Na dann Viel Spaß!

PS.  für alle Modelle muss Java-Skript im Browser aktiviert sein.

Lage

  • TU Berlin Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin
 

Beschreibung

  • das riesige Angebot an Veranstaltungen an der TUB Berlin ist nur ein kleiner Teil des gesamten Angebotes der "langen Nacht der Wissenschaften" in Berlin.
  • Das alte Hauptgebäude der TU hat eine sehr beeindruckende Architektur, ein Beispiel ist der grosse Lichthof. Auf dem TU-Gelände gibt es viele alte Bauten in schöner Backsteinarchitektur.
  • Das Institut für Strömungsmechanik mit seinem gläsernen Fabrikdach bot optimale Fotobedingungen. Die drei Hochgeschwindigkeits-Kameras in Foto11 kosten übrigens pro Stück so viel wie ein Mittelklassewagen.
  • Nach der Besichtigung der grossen Mineralogischen Sammlung im "Institut für Angewandte Geowissenschaften" am Ernst-Reuter-Platz gab es Abend-Fotos vom Uni-Gelände aus dem 7.Stockwerk.
  • Am spektakulärsten war die Vorführung einer alten Dampfmaschine von 1913. Die riesigen Maschine leistet übrigens ca. 150 PS.
  • Kurz vor Mitternacht wude noch ein Mathematik-Hörsaal besucht. Dort gab es einen lebendigen Vortrag mit vielen Animationen über das
    "Spiel des Lebens" oder "Zellulärere Automaten"
 
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